Tresore

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Tresore Deutschland GmbH
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Sicherheitsstufe

Sicherheitsklassen und Ihre Einstufung

Prüfung und Zertifikat nach EN 14450

Sicherheitsstufe (ECBS) Feuerschutz ohne zertifikat Anzahl der Schlösser / Güte der Schlösser "Versicherungssumme in €, privat" "Versicherungssumme in €, gewerblich"
S1 ohne 1 / Kl. I 5.000,- 2500,-
S2 leichter Schutz 1 / Kl. I 20.000,- 2500,-


Prüfung und Zertifikat nach EN 1143-1

"Widerstandsgrad/ Sicherheitsstufe (ECBS/VdS)" Feuerschutz ohne zertifikat Anzahl der Schlösser / Güte der Schlösser "Versicherungssumme in €, privat" "Versicherungssumme in €, gewerblich"
N (0) leichter Schutz 1 / Kl. I 40.000,- 10.000,-
1 leichter Schutz 1 / Kl. I 65.000,- 20.000,-
2 leichter Schutz 1 / Kl. I 100.000,- 50.000,-
3 erhöhter Schutz 1 / Kl. I 200.000,- 100.000,-
4 erhöhter Schutz 2 / Kl. II 400.000,- 150.000,-
4 KB erhöhter Schutz 2 / Kl. II nach Absprache dem Versicher 250.000,-
5 erhöhter Schutz 2 / Kl. II nach Absprache dem Versicher 250.000,-
5 KB erhöhter Schutz 2 / Kl. II nach Absprache dem Versicher 375.000,-
6 erhöhter Schutz 2 / Kl. III nach Absprache dem Versicher 500.000,-
6 KB erhöhter Schutz 2 / Kl. III nach Absprache dem Versicher nach Absprache dem Versicher

Alte Einstufung nach VDMA, (wurde zum 31.12.2003 zurückgezogen)

VDMA Stufen Feuerschutz ohne zertifikat "Versicherungssumme in €, privat" "Versicherungssumme in €, gewerblich"
A einwandiger Stahlschrank ohne 2.500,- 2.500,-
B mehrwandiger Stahlschrank < 300 kg leichter Schutz 2.500,- 2.500,-
B mehrwandiger Stahlschrank > 300 kg leichter Schutz 40.000,- 10.000,-
C1 Wertschutzschrank erhöhter Schutz 65.000,- 20.000,-
C2 Wertschutzschrank erhöhter Schutz 100.000,- 50.000,-
C2F Wertschutzschrank mit Feuerschutz erhöhter Schutz 100.000,- 50.000,-
D1 Panzergeldschrank erhöhter Schutz 200.000,- 100.000,-
D10 Panzergeldschrank erhöhter Schutz 200.000,- 100.000,-
D20 Panzergeldschrank erhöhter Schutz 400.000,- 150.000,-
E10 Panzergeldschrank erhöhter Schutz nach Absprache dem Versicher 375.000,-

 

Einbruchsicherheit und Sicherheitsstufe von Tresoren

Bevor man sich einen Tresor für seine Wertsachen kauft, sollte man sich auf jeden Fall über Formate und Ausführungen schlau machen. Bei Tresoren sind Einbruchsicherheitsklassen wichtig. In Einbruchsicherheitsklassen wird der passive Widerstand eines Tresors von Klasse 0 bis zur Klasse 6 angegeben. Je höher die Einbruchsicherheitsklassen sind, desto höher sind die vom Versicherer anerkannten Versicherungswerte. Bei hohen Wertgegenständen empfehlen sich also auch hohe Einbruchsicherheitsklassen. Ebenfalls wichtig sind die Sicherheitsstufen. Sicherheitsstufen dienen auch als Widerstandseinteilung zueinander. Hierbei zählt bei Sicherheitsstufen ein fester Wert RU (Resistant Unit) von Prüfinstituten oder Zertifizierungsstellen, der für den Teil- und Vollzugriff ermittelt werden soll. Mithilfe dieses Wertes kann man einzelne Sicherheitsstufen zueinander verhältnismäßig ordnen. Geprüfter Einbruchschutz ist also unabdingbar.

Mit europäischen bzw. deutschen Sicherheitsnormen und Prüfzertifikaten S1 und S2 (nach prEN 14450), VdS Klasse 0 bis VdS Klasse 6KB (nach Europanorm EN 1047-1) versehene Tresore sind ganz oben in den Sicherheitseinstufungen zu sehen und bieten höchsten Versicherungsschutz. Hier wirken sowohl geprüfter Einbruchschutz als auch die europäischen bzw. deutschen Sicherheitsnormen. Der ECB•S-Prüfvermerk ist das sichtbare Markenzeichen für typgeprüfte, zertifizierte und gleichbleibende Produktqualität. In der Klassifizierung nach VdS geht es um Wertschutzschränke. Auch hier sind geprüfter Einbruchschutz und die europäischen bzw. deutschen Sicherheitsnormen relevant: Anerkannte Wertschutzschränke werden durch das VdS-Kennzeichen als Prüfplakette identifiziert, welches sich an der Türinnenseite befindet. Durch die Verbindung mit europaweit abgestimmten Grundlagen sind diese Behältnisse auch im europäischen Ausland einstufbar und betriebsfähig. Die alte Einteilung nach deutschen Richtlinien bzw. deutschen Sicherheitsnormen VDMA ist veraltet, wird aber noch gern gebraucht bzw. zitiert. Geprüfter Einbruchschutz hängt also von vielen Faktoren ab.

Feuerprüfung und Ihre Zertifikate

Die Feuersicherheit von Brandschutzsafes wird u.a. von ECBS und VdS nach EN 15659 und EN 1047-1 festgestellt. Geprüft wird die Feuersicherheit von VdS und ECBS anhand der Temperaturerhöhung im Innenraum. Feuerschutz bei Datensicherungsschränken und Disketteneinsätzen wird bei ECBS und VdS nach EN 1047-1 getestet.

Bei den Angaben zum Feuerschutz gibt es verschiedene Abstufungen.

So bedeutet die Bezeichnung „P“, dass Unterlagen aus hitzeempfindlichen Papieren geschützt sind, jedoch nicht Papierarten, die bei Temperaturen unter 170° C zerstört werden.

Das „D“ steht für den Feuerschutz von hitze- und feuchtigkeitsempfindlichen Papierarten und Datenträgern, allerdings nicht, wenn sie bei Temperaturen unter 70° C zerstört werden bzw. nicht mehr als als 85% Luftfeuchtigkeit vertragen.

Das „DIS“ bedeutet einen Brandschutz von feuchtigkeitsempfindlichen Papierunterlagen und Datenträgern, jedoch nicht, wenn sie bei Temperaturen unter 50° C zerstört werden oder nicht mehr als 85% Luftfeuchtigkeit überstehen.

Diese Angaben zur Feuersicherheit werden mit einem Kürzel zur Art des Sicherungsbehältnisses sowie einer Zeitangabe in Minuten ergänzt, sodass der Grad des Feuerschutzes zum Beispiel als S60P oder DI120DIS bezeichnet wird. Dabei steht das „S“ für einen nach EN 1047-1 normierten Datensicherungsschrank, das „DI“ für einen Disketteneinsatz und die 60 bzw. 120 bezeichnen die Beflammungszeit.

Die ebenfalls von ECBS und VdS geprüfte EN 15659 befasst sich mit der Feuersicherheit leichter Brandschutzschränke. Hier existieren lediglich die Abstufungen LFS30P und LFS60P. Beide bedeuten einen Brandschutz bis zu einer Temperatur von 170° C, die Grenze bei der Luftfeuchtigkeit entfällt.

Bei Safes, die die Feuerschutztests bestanden haben, wird von ECBS und VdS eine Plakette an der Innentür angebracht. Neben den genannten Normen zur Feuersicherheit gibt es einige weitere Bezeichnungen, wie zum Beispiel NT FIRE, UL 72 oder LFS. Dieses sind ältere bzw. in anderen Ländern verwendete Brandschutznormen, für die die Prüfungen teilweise unter anderen Bedingungen durchgeführt werden und daher nur bedingt vergleichbar sind.

Gerne beraten wir Sie zum Feuerschutz, sprechen Sie uns an!

Versicherbarkeit

Sicherheitsklassen und Ihre Einstufung

Prüfung und Zertifikat nach EN 14450

Sicherheitsstufe (ECBS) Feuerschutz ohne zertifikat Anzahl der Schlösser / Güte der Schlösser "Versicherungssumme in €, privat" "Versicherungssumme in €, gewerblich"
S1 ohne 1 / Kl. I 5.000,- 2500,-
S2 leichter Schutz 1 / Kl. I 20.000,- 2500,-


Prüfung und Zertifikat nach EN 1143-1

"Widerstandsgrad/ Sicherheitsstufe (ECBS/VdS)" Feuerschutz ohne zertifikat Anzahl der Schlösser / Güte der Schlösser "Versicherungssumme in €, privat" "Versicherungssumme in €, gewerblich"
N (0) leichter Schutz 1 / Kl. I 40.000,- 10.000,-
1 leichter Schutz 1 / Kl. I 65.000,- 20.000,-
2 leichter Schutz 1 / Kl. I 100.000,- 50.000,-
3 erhöhter Schutz 1 / Kl. I 200.000,- 100.000,-
4 erhöhter Schutz 2 / Kl. II 400.000,- 150.000,-
4 KB erhöhter Schutz 2 / Kl. II nach Absprache dem Versicher 250.000,-
5 erhöhter Schutz 2 / Kl. II nach Absprache dem Versicher 250.000,-
5 KB erhöhter Schutz 2 / Kl. II nach Absprache dem Versicher 375.000,-
6 erhöhter Schutz 2 / Kl. III nach Absprache dem Versicher 500.000,-
6 KB erhöhter Schutz 2 / Kl. III nach Absprache dem Versicher nach Absprache dem Versicher

Alte Einstufung nach VDMA, (wurde zum 31.12.2003 zurückgezogen)

VDMA Stufen Feuerschutz ohne zertifikat "Versicherungssumme in €, privat" "Versicherungssumme in €, gewerblich"
A einwandiger Stahlschrank ohne 2.500,- 2.500,-
B mehrwandiger Stahlschrank < 300 kg leichter Schutz 2.500,- 2.500,-
B mehrwandiger Stahlschrank > 300 kg leichter Schutz 40.000,- 10.000,-
C1 Wertschutzschrank erhöhter Schutz 65.000,- 20.000,-
C2 Wertschutzschrank erhöhter Schutz 100.000,- 50.000,-
C2F Wertschutzschrank mit Feuerschutz erhöhter Schutz 100.000,- 50.000,-
D1 Panzergeldschrank erhöhter Schutz 200.000,- 100.000,-
D10 Panzergeldschrank erhöhter Schutz 200.000,- 100.000,-
D20 Panzergeldschrank erhöhter Schutz 400.000,- 150.000,-
E10 Panzergeldschrank erhöhter Schutz nach Absprache dem Versicher 375.000,-

 

Verschluss

Bei der Anschaffung oder Umrüstung eines Tresors können Sie sich für ein Doppelbartschloss, ein elektronisches Zahlenschloss oder ein mechanisches Zahlenkombinationsschloss entscheiden. Beachten Sie dabei ebenfalls die Möglichkeit zur Umrüstung der einzelnen Systeme.

Doppelbartschloss, elektronisches Zahlenschloss oder mechanisches Zahlenkombinationsschloss

Doppelbartschloss

Das Doppelbartschloss stellt die bewährte, standardmäßige Verriegelung dar. Hier wird keine Batterie benötigt, da man den Schlüssel einfach an sich nehmen kann. Das Anfertigen einer Schlüsselkopie wird deutlich erschwert und die Diebstahlgefahr gering gehalten.

Elektronisches Zahlenschloss

Eine Alternative zum Doppelbartschloss stellt ein elektronisches Zahlenschloss dar. Die Eingabe der Zahlenkombination ist bequem und macht ein elektronisches Zahlenschloss manipulationssicher, wobei optional eine Zeitschlossfunktion, das 4-Augen Prinzip oder Mehrcode/Managerbetrieb einstellbar sind. Bei Verdachtsmomenten besteht die Möglichkeit, ein elektronisches Zahlenschloss auszulesen und eine Notfallöffnung über das Schlüsselloch durchzuführen. Dank einfach durchzuführender Programmierung der Zugangscodes bietet ein elektronisches Zahlenschloss hohe Sicherheit vor unberechtigtem Zugriff. Für den zuverlässigen Betrieb sind Batterien erforderlich, die regelmäßig einmal im Jahr ausgetauscht werden sollten. Bei intensiver Nutzung empfiehlt sich die Umrüstung auf einen festen Stromanschluss, beispielsweise an der Alarmanlage.

Mechanisches Zahlenkombinationsschloss

Liebhaber klassischen Designs werden sich für ein mechanisches Zahlenkombinationsschloss entscheiden. Diese Verschlusslösung erfordert schrittweise, sorgfältige Einstellung der Zahlenfolge. Ein mechanisches Zahlenkombinationsschloss arbeitet jeweils mit einem Code, der bei Bedarf mit einem Werkzeug geändert werden kann.

Umrüstung

Die Umrüstung der Verschlüsse oder ein Austausch einzelner Komponenten sind bei fast allen Tresoren problemlos möglich. Da sich die Nutzung im Laufe der Zeit durchaus ändern kann, erfüllen ein Doppelbartschloss, ein elektronisches Zahlenschloss oder ein mechanisches Zahlenkombinationsschloss die jeweiligen Anforderungen des aktuellen Einsatzbereichs.

Verankerung von Tresoren und Tresorraumtüren

Auch der beste Tresor kann keinen ausreichenden Schutz vor unbefugten Zugriffen bieten, wenn er nicht sicher verankert ist. Um also zu verhindern, dass Einbrecher einen Tresor einfach mitnehmen oder eine schlecht gesicherte Tresortür aufbrechen, sollte bei der Tresormontage unbedingt auf eine fachgerechte Bodenverankerung, Rückwandverankerung und Tresorraumtürverankerung geachtet werden. Obgleich aus versicherungstechnischen Gründen die Bodenverankerung eines Tresors als ausreichend erachtet wird, sollten Sie dennoch eine Tresorverankerung in zwei Richtungen in Betracht ziehen. Denn nur wenn bei der Tresormontage auf eine Bodenverankerung als auch auf eine Rückwandverankerung zurückgegriffen wird, kann ein umfassender Schutz von Wertgegenständen garantiert werden.

Bei Wertschutztresoren der Widerstandsgrade N (0) bis V nach EN 1143-1 bei einem Gewicht unter 1000 kg ist eine fachgerechte Verankerung ohnehin vorgeschrieben oder zumindest empfohlen. Wenn sie also bei der Tresormontage eines Bodentresors auf eine Bodenverankerung und auf eine Rückwandverankerung bestehen, stellen sie gleichzeitig sicher, dass ihr Tresor bei einem Einbruch über einen maximalen Widerstandsgrad verfügt.

Sollte dort, wo Sie ihren Tresor aufstellen möchten, etwa eine Fußbodenheizung installiert sein, können Sie die entsprechende Rückwandverankerung gleich mitbestellen. Wie bei festverankerten Bodentresoren sollten Sie auch bei freistehenden Tresoren unter 1000 kg auf eine maximale Verankerung Wert legen. Eine fachgerechte Tresorraumtürverankerung bietet je nach Modellbeschaffenheit eine hochwirksame Absicherung von Archivmaterialien, Arzneimitteln, Waffen oder wertvollen Gegenständen. Sowohl mit einer doppelten Verankerung im Boden oder in der Rückwand als auch mit einer Tresorraumtürverankerung können Sie also jeden Tresor maximal absichern.

Lieferkosten

Lieferung und Transport von Tresoren

Gerade beim Transport eines Tresors sind einige Dinge in Bezug auf den Transport und die Aufstellung am gewünschten Ort zu beachten. Nicht immer ist die Lieferung an die Bordsteinkante ausreichend, oftmals ist sogar ein Krantransport erforderlich. Ein Tresor muss sicher stehen, teilweise ist eine zusätzliche Verankerung erforderlich. Unsere langjährige Erfahrung sowie die Kompetenz und Diskretion unserer Mitarbeiter garantieren einen sicheren Transport zum Aufstellungsort.

Lieferung an die Bordsteinkante

Bei Lieferung an die Bordsteinkante entstehen für Sie meist keine zusätzlichen Transportkosten. Die Anlieferung erfolgt selbstverständlich mit einem neutralen Fahrzeug ohne Firmenwerbung.

Lieferung an die Verwendungsstelle

Falls gewünscht, wird der Tresor direkt an den vorgesehenen Platz transportiert. Für die Lieferung an die Verwendungsstelle geben Sie uns auf einem Transportbogen die Anlieferbedingungen vor. Anhand dieser Angaben ermitteln wir bereits im Vorfeld die für Sie anfallenden Transportkosten für die Lieferung an die Verwendungsstelle. Unser Team verfügt über die technische Ausrüstung und spezielles Werkzeug, so dass ein Transport auch bei engen Platzverhältnissen kein Problem ist.

Verankerung und Krantransport

Gerne vereinbaren wir auch einen Vorab-Termin zur Besichtigung, falls es sich um einen aufwändigen Transport oder eine spezielle Verankerung handelt. Unsere Mitarbeiter erledigen die Verankerung des Tresors mit dem Boden oder der Wand. Bei engen Treppenhäusern wird der Tresor per Krantransport nach oben befördert.

Egal, ob Lieferung an die Bordsteinkante, Lieferung an die Verwendungsstelle, Verankerung des Tresors oder Krantransport, wir machen es möglich.